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Freibad startet Saison bei 17 Grad

veröffentlicht um 13.05.2019, 06:45 von Dirk Ziegelmeier   [ aktualisiert: 13.05.2019, 06:45 ]
Auch wenn Luft- und Wassertemperaturen noch etwas zu wünschen übrig lassen: Das Ladenburger Freibad ist eröffnet. Zum offiziellen Saisonstart am vergangenen Samstag hat Bürgermeister Stefan Schmutz die ersten rund 40 Gäste begrüßt. Erneut sprang der inzwischen 13-jährige Benedikt Jahn mit einem Salto als erster ins 17 Grad frische Nass. Dicht hinter ihm folgten Cedrik Heintz (11) und Carl Hornberger (10), alle aus Ladenburg. Wie es war? „Kalt“, antworteten die drei wie aus einem Mund.

„Die sind tapfer“, fand Ursel Lederer. Die treue Frühschwimmerin war im Gegensatz zu weiteren Morgensportlerinnen wie Helga Altig, Ingrid Koch und Gisela Clausen diesmal nicht mit Badeanzug und Handtuch zum „Anbaden“ gekommen, weil sie gerade erst eine Erkältung auskuriert hatte. Auch Schmutz ging nicht baden. „Es ist kalt, aber der Termin steht eben“, sagte Marion Rapka, die nach den genannten und weiteren Jungs wie Jan Rehmsmeier als erste Frau ins Wasser eintauchte. „Ich versuche, jeden Tag zu schwimmen, manchmal sogar zweimal“, erklärte die gesundheitsbewusste Ladenburgerin. Als diesmal erster Mann im Schwimmerbecken nahm Norbert Meyer einen Preis entgegen. „Ich bin zum ersten Mal bei der Eröffnung dabei“, freute sich im Schwimmanzug Christian Teichmann aus Neckarhausen, der aber seit zwölf Jahren zu den morgendlichen Stammgästen im Ladenburger Freibad zählt.

„Ich finde das klasse: Die Atmosphäre am frühen Morgen ist so toll“, zeigte sich die Ladenburgerin Margit Müller begeistert von der Zeremonie zum Saisonstart. Daran nahmen auch die beiden Meister für Bäderbetriebe Senol Genc und Bernd Bühler ebenso teil wie Bauhofleiter Harald Kramer, Vorsitzender Walter Dehnel mit weiteren Mitgliedern des Freibad-Fördervereins FFL, Wasserretter der DLRG und Aktive der Johanniter. „Ich danke allen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich das Freibad in einem Top-Zustand präsentiert“, sagte Schmutz und nannte ebenso Helfer bei FFL-Aktionstagen und Fachfirmen.

„Durch die Kooperation mit der Gemeinde Ilvesheim ist es erstmals seit Jahren möglich, die Öffnungszeiten auszuweiten auf montags bis sonntags von 9 bis 20 Uhr“, betonte Schmutz gegenüber der Presse. Trotz Fachkräftemangels könne man jede Schicht mit zwei Schwimmmeistern abdecken, was nicht selbstverständlich sei. Auch mit den Kassenkräften sieht Schmutz das Team gut aufgestellt. Kioskpächter sei wie im Vorjahr Fody Pashalidis.

Hoffnung auf 120 000 Besucher

„Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Saisonende am 13. September eine ähnliche Resonanz erhalten wie 2018 mit mehr als 120 000 Besuchern, auch wenn der Saisonstart eher aprilhaft ausfällt“, sagte Schmutz. Dafür habe man erneut etwas getan: So sei das Beachvolleyballfeld erneuert worden. Dank der Kooperation mit der Firma „Fatboy“ sollen ab nächster Woche auf Leihbasis „innovative Sitzmöbel“ zur Verfügung stehen. Bis Pfingsten soll es kostenloses WLAN geben.

Quelle: Mannheimer Morgen http://www.morgenweb.de