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Dorfplatz lädt zum Klettern ein

veröffentlicht um 27.07.2017, 00:42 von Dirk Ziegelmeier   [ aktualisiert: 27.07.2017, 00:42 ]
Das nagelneue Spielgerät am Planschbecken des Ladenburger Schwimmbads heißt "Dorfplatz". Das hängt sicher damit zusammen, dass Türme, Hängebrücke, Klettergerüst Rutsche und 40 Tonnen Sand ringsherum wie ein Magnet alle Kinder anziehen werden und Elternteile sich dort treffen. Eben wie früher auf dem Dorfplatz. Die Anschaffung im Wert von 13 000 Euro hat der Freibad-Förderverein (FFL) ermöglicht. "Ich bin froh, dass wir diesen Betrag dank Mitgliedern und mehreren Sponsoren aufwenden konnten", sagte FFL-Chefin Carola Sturm.

Wie berichtet, hatte der frühere "Kletterfisch Bertha" von FFL-Helfern an dieser Stelle abgebaut werden müssen, weil das Holz durchgefault war. Das neue Spielgerät besteht nun aus witterungsbeständigem Robinienholz und ist deshalb weitaus weniger pflegeintensiv. Vom einwandfreien Zustand des Geräts hatte sich der Schreiner und Spielplatzbeauftragte Lars Woche vom städtischen Bauhof überzeugt, wie sein Kollege Wolfgang Schulze bei der offiziellen Übergabe des Dorfplatzes betonte. "Der städtische Bauhof hat hier beim Aufbau insgesamt eine Wahnsinnsarbeit geleistet", sagte der fürs Technische zuständige FFL-Vizechef Walter Dehnel anerkennend.

"Das ist eine tolle Sache", lobte Bürgermeister Stefan Schmutz die neuerliche Initiative, "die belegt, wichtig der FFL ist, um das Freibad attraktiv zu halten". Schon die Familienrutsche sei "ein großes Stück Arbeit" gewesen. So sei die Besucherzahl dieses Jahr schon jetzt sicher nicht nur aufgrund des Wetters gegenüber 2016 zu verdoppeln gewesen. Die Vorsitzende erklärte, dass der rund 500-köpfige Förderverein seit seiner Gründung im Jahr 2002 der Stadt bereits Investitionen in Höhe von einer Million Euro erspart habe.

Die Arbeit geht den Förderern jedoch nicht aus: Wie Carola Sturm ausführte, sollen 2018 die Liegeflächen aus Holz am Schwimmerbecken erneuert werden. Auch Planschbecken und Umkleiden habe man bereits im Hinterkopf.

Quelle: Mannheimer Morgen (http://www.morgenweb.de)