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Aufbau der Familienrutsche war „eine schwere Geburt“

veröffentlicht um 07.06.2013, 01:09 von Förderverein Freibad Ladenburg   [ aktualisiert: 07.06.2013, 01:09 ]
Eröffnung Anfang Juli, Freibadfest mit Einweihung der Familienrutsche des Fördervereins am Sonntag, 7. Juli: So sieht es jedenfalls der aktuelle Zeitplan für die Sanierungsarbeiten im städtischen Schwimmbad Ladenburg vor, den Gregor Völker vom Stadtbauamt den Mitgliedern des Technischen Ausschusses (TA) am Mittwochabend präsentierte. Wenn das Wetter ähnlich trocken und warm bleibe wie gerade, könne man möglicherweise sogar schon Ende Juni öffnen.

Die kühlen Temperaturen, Regen und Hochwasser der vergangenen Wochen und Tage hatten, wie ausführlich berichtet, ständig zu weiteren Verzögerungen der Arbeiten am Beckenkopf geführt. Nach vorsichtiger Schätzung sollen die Fliesenleger bis Ende Juni fertig sein. Danach benötigt man nach Auskunft Völkers acht Tage, um die Becken gründlich zu reinigen, zu füllen, zu chloren und umzuwälzen.

Auf Anregung von Bürgermeister Rainer Ziegler erklärte Völker unter anderem auch, warum der Freibadzaun nicht wie sonst üblich vor dem anrückenden Hochwasser habe abgebaut werden können: Wegen des Musikfestivals sei der "Bauhof stark eingebunden" gewesen. Außerdem habe man gehofft, dass das Neckarwasser nicht derart stark steige. Bis in zwei Meter Höhe am Zaun haftendes Treibgut markiere das Ausmaß.

Außerdem sei das Beach-Volleyballfeld mit Neckarschlamm überzogen. Diesen werde man abziehen. Darunter sei der Sand aber sicher noch vorhanden. Als "eine schwere Geburt" bezeichnete Völker die Montage der knapp drei Tonnen schweren Rutsche mit mehreren schweren Maschinen (wir berichteten).

Die dabei entstandenen Schäden am wetterbedingt extrem aufgeweichten Rasen ließen sich jedoch "heilen", erklärte Völker. Die Mehraufwendungen, welche die Montagefirma in Rechnung stellen werde, könne man noch nicht beziffern. Die Situation sei "ärgerlich, aber damit müssen wir leben".

Quelle: Mannheimer Morgen